Referentinnen und Referenten

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Prof. Dr. Matthias Sellmann

Theologe und Soziologe, Gründer und Leiter des Zentrums für angewandte Pastoralforschung (zap), Professor für Pastoraltheologie an der Katholisch-theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, 1998-2009: Grundsatzreferent der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle der DBK, Hamm; 1995-1997: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Katholisch-Sozialen Institut der Erzdiözese Köln.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Evaluation und Wirkungskontrolle sind nicht das Gegenteil von wohlverstandener Sakralität, sondern ihre Hausaufgabe.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 1
    14.30 - 15.00 Uhr
    Kontrollierte strategische Rationalität als Schutz vor überbordender kirchlicher Sakralität
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Dr. Benedikt Jürgens

Dr. theol., Leiter des Kompetenzzentrums Führung am zap (Ruhr-Universität Bochum), Geschäftsführer der PEAG Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH (Dortmund); zuvor Berater, Projektleiter, Bereichsleiter und Geschäftsführer in der PEAG-Unternehmensgruppe (Essen, Aachen, Dortmund und Duisburg), Personalberater bei Manpower GmbH & Co. KG (Düsseldorf), Researcher bei Kienbaum Executive Consultants GmbH (Düsseldorf); Studium der Theologie, Philosophie und Soziologie in an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Theologie, Religionswissenschaften und Archäologie im Theologischen Studienjahr der Dormition Abbey in Jerusalem.

Vorträge und Workshops
  • Tag 2
    13:45 - 14:00 Uhr
    Einführung in Teil III
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Prof. Dr. Bernhard Spielberg

Professor für Pastoraltheologe an der Universität Freiburg i. Br. Drei Fragen treiben ihn um und an: Wie ticken Leute heute? Wo entpuppt sich die Kirche von morgen - hier und weltweit? Und wie lässt sich heute Gott zur Sprache bringen? Inspiration findet er in Filmen, Fußgängerzonen und fremden Ländern.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Wer sein pastorales Ziel nicht überprüft, hat möglicherweise gar keins.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 1
    14:30 – 15:00 Uhr
    Kontrollierte strategische Rationalität als Schutz vor überbordender kirchlicher Sakralität
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Prof. Dr. Johanna Rahner

Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen, 2010-2014: Professorin für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität Kassel, Mitglied des ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen.

Vorträge und Workshops
  • Tag 1
    15:00-15:30 Uhr
    Gnade und Erfolg?
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Prof. Dr. Katharina Pyschny

Gastprofessorin für Biblische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin, Diplom in Katholischer Theologie und Promotion zum Dr. theol. im Bereich „Altes Testament“; B.A. in Katholischer Theologie und Germanistik.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Pastoraler „Erfolg“ kann sich nicht an rein quantitativen Kriterien bemessen, sondern bedarf einer theologischen Qualifizierung, für die eine biblische Perspektivierung zwar nicht hinreichend, aber dennoch theologisch notwendig ist.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 1
    16:30 – 17:00 Uhr
    Das Buch Numeri als frühe Religionsstatistik?
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Prof. Dr. Andreas Holzem

Professor (C4) für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen, 2018: Gastwissenschaftler am German Historical Institute, London und am St. John's College, Cambridge, Venia legendi für „Mittlere und neuere Kirchengeschichte“, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Prof. Dr. Arnold Angenendt), 1992/93 Promotion zum Dr. theol., Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Prof. Dr. Arnold Angenendt).

Statement zu pastoraler Evaluation

“Gegenwärtig leidet die Kirche unter erheblichen Mängeln der Qualitätskontrolle und -sicherung. In dieser Lage ist die Kirche nicht zum ersten Mal. Historische Beispiele zeigen: Ausgiebige Beschäftigung mit sich selbst ist sinnlos, wenn die zentralen Defizite übergangen werden.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 1
    17:00-17:30 Uhr
    Sendgericht, Visitation, Kirchenstatistik
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Miriam Zimmer

Leiterin des Kompetenzzentrums für pastorale Evaluation am zap, Promotion zum Veränderungshandeln religiöser Organisationen in Reaktion auf Unsicherheit am Beispiel dreier deutscher (Erz-)Diözesen, 2014-2019: Leitung des Projektes „Denken und Handeln in Netzwerkdynamiken“, ehemals Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Göttinger Institut für Demokratieforschung, Studium der Soziologie, Religionswissenschaft und Sozialpsychologie an der Universität Göttingen und der Escola Superior de Teología in São Leopoldo (Brasilien).

Statement zu pastoraler Evaluation

“Wirksamkeit ist messbar. Auch in Kirche und Pastoral.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 1
    18:30-19:00 Uhr
    Die sozial- und religionswissenschaftliche Perspektive
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Veronika Eufinger

Studium der Psychologie, Philosophie und Religionswissenschaften, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am zap, seit Januar 2018 zuständig für die quantitativen Daten in der interkulturellen Forschungsgruppe „Longitudinal Study of Religious Development in Germany and USA“, abgeschlossene Projekte: „Typologie und Evaluation der Citykirchenprojekte“ sowie „Erwachsenentaufe als Ressource der Kirchenentwicklung im Bistum Dresden-Meißen“, aktuell Promotion am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) bei Prof. Volkhard Krech zum Thema urbane Räume des Christentums in Deutschland und den USA.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Die Operationalisierung und Messung komplexer sozialer und theologischer Gegenstände wie die Qualität pastoraler Arbeit oder die Vitalität einer Pfarrgemeinde sind auch große methodologische Herausforderungen. Gut, dass dieser Diskurs jetzt Fahrt aufnimmt!“

Vorträge und Workshops
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Dr. Anna Neumaier

Religions- und Kulturwissenschaftlerin, promoviert mit einer empirischen Arbeit zu christlicher Internetnutzung am Centrum für religionswissenschaftliche Studien, Ruhr-Universität Bochum. Derzeit Leitung des Kompetenzzentrums „Digitale religiöser Kommunikation“ am zap:bochum. Zuvor wissenschaftliche Mitarbeit an den Universitäten Bochum und Bremen. Forschungsschwerpunkte im Bereich Religion und Neue Medien, empirische, insbesondere qualitative Religionsforschung, gegenwärtige Transformation von Religion und Religiosität in Deutschland.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Pastorales Arbeiten zu evaluieren, heißt, es noch besser machen zu wollen. Wichtig ist es, die richtigen Instrumente an der Hand zu haben, um ursprüngliche Ziele mit Erreichtem abgleichen und aus Gemachtem lernen zu können.“

Vorträge und Workshops
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Prof. Dr. Bernd Halfar

Professor für Management sozialer Einrichtungen und Organisationsentwicklung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, dort Leiter der Arbeitsstelle für NPO-Controlling und Co-Leiter der Arbeitsstelle Sozialinformatik; Mitglied im Vorstand der „Prof. Flämig Stiftung“ der Commerzbank AG in Frankfurt/M.; Mitglied im Kuratorium der „Diakoneo“ in Neuendettelsau; Mitglied der Benediktineroblaten im Kloster Plankstetten.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Die Kirche kennt ihre Produktionsfunktion nicht. Für eine wirksame Kirche benötigt man empirisch belastbare Kenntnisse, eigenartige, kirchenspezifische Effizienz und Effektivitätskonzepte sowie den Heiligen Geist als unabhängige Variable. Die Kirche muss mit Gott rechnen. Aber sie sollte nicht berechenbar werden. Vermessen sind wir sowieso schon.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 2
    14:00 – 14:30 Uhr
    Kamelstau vor dem Nadelöhr
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Dr. Manfred Körber

Theologe/Sozialethiker, seit 2018 Leiter des Nell-Breuning-Hauses Herzogenrath, 1999-2002: Leiter der Betriebsseelsorge im Bistum Aachen; 2002-2018 Leiter der Abteilung „Grundfragen- und aufgaben der Pastoral“ im Bischöflichen Generalvikariat in Aachen.

Statement zu pastoraler Evaluation

“In der kirchlichen Bildungsarbeit dient Evaluierung der Verbesserung von Angeboten, der Qualitätssicherung und Ressourcensteuerung. Ebenso ist eine Auswertung von Projekten durch Fremdevaluierung üblich; kommen öffentliche Mittel zum Einsatz, ist Evaluierung Bedingung für eine Förderung. Dies gilt nicht für Kooperationsprojekte von Pastoral und Bildung. Die vielfältigen Gründe für die Vorbehalte liegen jedoch m.E. nach ausschließlich auf Seiten der Pastoral. Das Fehlen verhindert eine zielgerichtete Entwicklung mit der Konsequenz einer nicht transparenten Steuerung. Pastorale Evaluation kann vom Vorsprung der Bildungsarbeit lernen, u.a. weil hier in den Verfahren immer auch um eine Balance der Evaluierungsmaßstäbe gerungen wird. In diesem Zusammenhang halte ich die Zertifizierung im Rahmen der Gemeinwohlökonomie anhand der Gemeinwohlmatrix aus kirchlicher/sozialethischer Sicht für weiterführend, da hier ein Qualitätsbegriff verwendet wird, der an die Nachhaltigkeitsziele der UN anknüpft.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 2
    15:00 – 16:30 Uhr
    Sinn und Unsinn pastoraler Evaluation – ein moderiertes Streitgespräch
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Dr. Andrea Qualbrink

Referentin im Stabsbereich Strategie und Entwicklung im Bischöflichen Generalvikariat des Bistums Essen, Promotion und empirische Studien über Frauen in kirchlichen Leitungspositionen, Mitkonzeption des Programms "Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf" des Hildegardis-Vereins e. V., 2005-2009: wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung an der WWU Münster.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Evaluation gehört als professionelles Instrumentarium zur Kirchenentwicklung. Kirchenentwicklung heißt aber nicht Optimierung des Bestehenden, sondern Entwicklung mit den Menschen unter dem Anspruch des Evangeliums auf Zukunft hin.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 2
    15:00 – 16:30 Uhr
    Sinn und Unsinn pastoraler Evaluation – ein moderiertes Streitgespräch
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Prof. Dr. Teresa Schweighofer

Praktische Theologin am Institut für katholische Theologie an der Humboldt Universität zu Berlin, zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Tübingen und Wien sowie als Pastoralreferentin und Religionslehrerin tätig.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Pastorales Handeln braucht Evaluation; pastorale Evaluation aber braucht notwendigerweise eine profunde theologische Reflexion ihrer Kriterien, um nicht an ihrem Auftrag vorbei zu rauschen.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 2
    14:30 – 15:00 Uhr
    Jenseits von Kennziffer und Planungsimperativ
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Benjamin Desalm

Benjamin Desalm studierte Orchesterdirigieren an der Folkwang Universität der Künste sowie Finanzwissenschaften an der London Business School. Seit 2006 ist er Berater bei der Boston Consulting Group und ist Experte für den öffentlichen Sektor und Finanzfragen. Er berät u.a. Kirchen bei strategischen Fragestellungen.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen ist pastorale Evaluation notwendige Voraussetzung, um finanzielle und personelle Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen. Nicht nur privatwirtschaftliche Unternehmen, sondern auch zahlreiche Non-Profit-Organisationen zeigen, dass es möglich ist, die Wirksamkeit von Produkten und Angeboten systematisch zu evaluieren. Voraussetzung hierfür ist jeweils die Definition gemeinsamer strategischer Ziele, die im pastoralen Bereich eine besondere Herausforderung darstellt.“

Vorträge und Workshops
  • Tag 2
    15:00 – 16:30 Uhr
    Sinn und Unsinn pastoraler Evaluation – ein moderiertes Streitgespräch
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Andreas Fritsch

Leiter der Stabsstelle Strategiebereich Pastoralentwicklung im Bistum Münster. Diplom-Pädagoge, Diplom-Religionspädagoge, Master of Nonprofit Management. Zuvor langjähriger Leiter der Gemeindeberatung, arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle von pastoralentwicklerischer Reflektion und pastoraler Praxis und ist bestrebt, hierbei sowohl individuelle, pastoraltheologische wie auch strukturelle Fragestellungen zu integrieren.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Was fehlt, ist das Bekenntnis zur Exzellenz! Und Strukturen, Prozesse und Rahmenbedingungen, die gute Qualität befördern. Meine Sorge ist: Am Ende wollen wir gar nicht besser werden!“

  • Tag 2
    15:00 – 16:30 Uhr
    Sinn und Unsinn pastoraler Evaluation – ein moderiertes Streitgespräch
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Susanne Stentenbach-Petzold

Promotionsstudium Religionswissenschaft, Weiterbildung zur Interkulturellen Trainerin, Studium der Religionswissenschaft und Germanistik, Freiberufliche Dozentin und Trainerin im Gesundheitswesen, ehemals Dozentin am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien, Forschung in einem Graduiertenkolleg zum Thema „Religion in der organisierten Altenpflege“, Praktische Erfahrungen und theoretische Kenntnisse in der qualitativen Datenerhebung und – auswertung.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Methodenkenntnisse sind Grundlage einer guten pastoralen Evaluation – sie sind quasi die Brille, mit der bestimmte pastorale Prozesse und Entwicklungen erst sichtbar und beschreibbar werden.“

Vorträge und Workshops
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Wojciech Sadlon Ph.D.

Soziologe und Theologe, Assistenzprofessur der Faculty of Humanities, Cardinal Wyszynski University in Warschau, Leiter des Instituts für Statistik der Katholischen Kirche in Polen, Mitglied des Scientific Council by Polish Central Statistical Office, Herausgeber der Pedagogia Christiana.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Religiosity represents one of the most sensitive aspects of social life integrating both subjective and structural elements which are shaped in socio-cultural relationships. Pastoral evaluation requires adequate social ontology for ‘efficient’ stimulation of religiously related social agency.“

Vorträge und Workshops
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Tobias Albers-Heinemann

Referent für digitales Lernen und Öffentlichkeitsarbeit im Fachbereich Erwachsenenbildung und Familienbildung im Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Autor: „Das Elternbuch zu WhatsApp, YouTube, Instagram und Co“ (Heidelberg, 2018). Co-Herausgeber: „Medienpädagogik-Praxis Handbuch. Grundlagen, Anregungen und Konzepte für aktive Medienarbeit“(2013). , Dipl. Sozialarbeiter, Gemeindepädagoge und Dipl. Medienberater.

Vorträge und Workshops
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Prof. Dr. Ulrich Deinet

Professor für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik an der Hochschule Düsseldorf, Leiter der Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und –Entwicklung, Mitherausgeber des Online-Journals „Sozialraum.de“. Arbeitsschwerpunkte: Kooperation von Jugendhilfe und Schule, Sozialräumliche Jugendarbeit, Sozialraumorientierung,  Konzept- und Qualitätsentwicklung.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Dass an einem Ort durch Handlungen mehrere Räume entstehen können, ist auch für die pastorale Evaluation von Bedeutung, denn Kirche stellt auch Orte und Räume zur Verfügung, die von Menschen in unterschiedlicher Weise angeeignet werden.“

Vorträge und Workshops
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Dr. Markus Hero

Dozent am Universitätsklinikum Heidelberg sowie an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe, Dipl. Soziologe und Dipl. Volkswirt, tätig in der Erwachsenenbildung, Vorträge zu gesellschaftlichen und religiösen Gegenwartsentwicklungen besonderes Interesse: religiöser Wandel außerhalb und innerhalb der Kirchen, Markus Hero hat eine Vielzahl von Publikationen zu religiösen Dienstleistungen veröffentlicht, Mitherausgeber des 2018 erschienenen Handbuchs der Religionssoziologie.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Die Ansprüche des religiösen Publikums verändern sich. Die Statistik kann dazu beitragen, dass man die zeitgemäßen Bedürfnisse kennenlernt und nicht aneinander vorbei redet.“

Vorträge und Workshops
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Mehmet Kalender

Studium der Religionswissenschaft und Islamwissenschaft, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialwissenschaftliche Religionsforschung, Institut für Soziologie der Universität Göttingen, Mitarbeit im Projekt „Religionen und Dialog in modernen Gesellschaften“ (ReDi) Hamburg, seit 2016: Forschung islam- und migrationsbezogener Fragen sowie zu religiöser Pluralität und materieller Kultur.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Ein Großteil pastoraler Arbeit findet im Rahmen sozialer Situationen statt, in denen man nicht nur mit seiner Profession, sondern auch als InteraktionspartnerIn eingebunden ist. Die Methode der teilnehmenden Beobachtung ist ein geeignetes Werkzeug, die eigene Involviertheit in Situationen und die beobachteten Situationen selbst zu reflektieren.“

Vorträge und Workshops
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Mary Gautier Ph.D.

Mary L. Gautier (Ph.D. Sociology, Louisiana State University) was a senior research associate at CARA, the Center for Applied Research in the Apostolate at Georgetown University for 21 years. Before coming to CARA in 1998, Mary taught sociology at Louisiana State University and at Texas Christian University and served as a lay pastoral associate in Baton Rouge, Louisiana for six years. At CARA, Mary specialized in Catholic demographic trends in the United States, managed CARA databases, and conducted demographic projects and computer-aided mapping. She also edited The CARA Report, a quarterly research publication, and other CARA publications. She is co-author of twelve books on Catholicism in the United States, most recently Migration for Mission: International Catholic Sisters in the United States.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Evaluation is the key for good decisions. How can you be sure you are meeting pastoral needs if you are only listening to the "squeaky wheel" in your organization?  Collecting an evaluation of your ministry from your constituents enables you to do better at doing good.“

Vorträge und Workshops
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Prof. Wim Vandewiele

Assistant Professor, KU Leuven, Faculty of Theology and Religious Studies, Research Unit of Empirical and Pastoral Theology (80%), since 2017 Freelance expert Collectief32, Policy Officer Pastoral Care and Ethics, 2014-2015: Research coordinator, Interdisciplinary Center Church and Society.

Statement zu pastoraler Evaluation

“In addition to evaluation, the fragmented ecclesiastical landscape in this post-secular social context mainly needs integrated monitoring of data about oneself in order to gain strategic insight into one's own social position in terms of identity, communication and leadership.“

Vorträge und Workshops
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Dr. Ruth Powell

Dr Ruth Powell is Director of NCLS Research, an Australian research centre that focuses on church vitality and community spirituality and wellbeing. She is a Research Fellow, Public and Contextual Theology Research Centre, and an Associate Professor at Charles Sturt University, as well as an Honorary Professor at Alphacrucis College. Major projects for NCLS Research include the five-yearly National Church Life Survey, which commenced in 1991 and forms the basis of one of the largest, most comprehensive databases on church life of its kind in the world. The 2016 NCLS included around a quarter of a million church attenders from 3000 local churches from around 20 denominations. Ruth’s primary research interests lie in assisting churches to reflect on their interaction with the wider Australian community. As well as church health, and tracking changes in church life over time, she has studied age differences and cultural diversity in churches, effective leadership, religiosity and spirituality in the wider community.

Statement zu pastoraler Evaluation

“I want local churches to thrive. For nearly 30 years I have studied how our contexts and the unique character of each local church can make a difference to church vitality. Pastoral evaluation tools can help us listen to a wider range of voices and identify strengths to build on in our local churches.“

Vorträge und Workshops
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Rev. Fr Brian Lucas

Fr Brian Lucas is a priest of the Archdiocese of Sydney. Since 2016 he is the National Director of Catholic Mission (the Pontifical Mission Societies in Australia). Previous appointments include General Secretary of the Australian Catholic Bishops Conference in Canberra (2002 – 2016), Financial Administrator and Secretary of the Archdiocese of Sydney (1990 – 2002), Director of Catholic Church Insurances Limited (2003 – 2015) and he spent 17 years (1985 – 2002) as archdiocesan media spokesman. He was a founding member of the Catholic Church Professional Standards Committee from 1989 - 1999. From 1999 – 2016 he was a member of the Australian Taxation Office Charities Consultative Committee. He is currently chairman of NCLS Research. Fr Lucas has post-graduate academic qualifications in law, general studies and theology.

Statement zu pastoraler Evaluation

“I want local churches to thrive. For nearly 30 years I have studied how our contexts and the unique character of each local church can make a difference to church vitality. Pastoral evaluation tools can help us listen to a wider range of voices and identify strengths to build on in our local churches.“

Vorträge und Workshops
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Ton Bernts Ph.D.

Leiter des Kaski, das seit 2011 Teil der Fakultät der Philosophie, Theologie und Religionswissenschaften der Radboud Universität Nimwegen ist, Studium der Kultur- und Religionspsychologie, Promotion in der Soziologie, Ton Bernts befasst sich mit religiösen und kirchlichen Entwicklungen in der modernen Gesellschaft, und mit der Seelsorge in Institutionen wie Gefängnissen, Streitkräften, Polizei und Krankenhäusern.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Pastorale Evaluation findet kaum statt, weil es keine Einbettung in einen Politikzyklus (PDCA) gibt. Ideologische, kulturelle und organisatorische Aspekte hindern die Volkskirchen daran, wirksame Organisationen zu sein.“

Vorträge und Workshops

Kongressbeobachterinnen

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Prof. Dr. Katharina Karl

Professorin für Pastoraltheologie und Religionspädagogik an der PTH Münster, Leiterin des Jugendpastoralinstituts Don Bosco, tätig in der pastoralen Fortbildung. Studium der Katholischen Religionslehre und Germanistik in München, Auslandsaufenthalte in Lateinamerika und den USA.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Aktuell ist die Stunde der Experiemente. Zukunftsweisende Entwicklung passiert nur dann, wenn diese evaluiert werden - und es macht Spaß, das zu lernen.“

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Dr. Eva Baumann-Neuhaus

Eva Baumann-Neuhaus, Dr. sc. rel et lic. phil. I, ist Religionswissenschaftlerin und Ethnologin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Projektleiterin am Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) in St. Gallen und forscht zu den Themen Religiöser Wandel, Religiöse Tradierung, Migration und Religion, Biographie und Religion. Seit einigen Jahren ist sie auch im Bereich der anwendungsorientierten Auftragsforschung tätig und führt Evaluationen für kirchliche Organisationen durch.

Statement zu pastoraler Evaluation

“Die Kirche muss ihr Selbstverständnis und ihr kommunikatives Handeln immer wieder selbstkritisch reflektieren, beurteilen und weiterentwickeln, um auf dem religiös-säkularen Markt der pluralisierten Gesellschaft bestehen zu können. Evaluation als Möglichkeit und Methode zur kontrollierten und systematischen Überprüfung und Optimierung des eigenen Handelns im Sinne des Organisationszwecks ist darum mit Sicherheit sinnvoll und hilfreich. Doch Kirche ist mehr als eine Organisation, die sich nach den Regeln des Marktes um ihr (erfolgreiches) Fortbestehen bemüht. Indem sie in ihrem Handeln über sich hinausweist, macht sie deutlich, dass ihre Existenz nicht allein von unternehmerischem Geschick abhängt. In diesem Spannungsfeld soll die Evaluation als Instrument betrachtet und eingesetzt, aber in seiner Bedeutung nicht überhöht werden.“

Moderatorin

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Melanie Wielens

Hörfunkjournalistin, Moderatorin, seit 2018 freiberuflich tätig als system. Coach und Beraterin (www.radius4.de), zuvor domradio Köln, Diözesan-Caitasverband für das Erzbistum Köln.

  • Tag 2
    15:00 – 16:30 Uhr
    Moderatorin des Streitgesprächs "Sinn und Unsinn pastoraler Evaluation – ein moderiertes Streitgespräch"